Freiwillige Feuerwehr Erfenschlag

Die Freiwillige Feuerwehr Erfenschlag, eine starke Truppe.

Freund und Helfer aus dem Ort, wenn es mal recht brenzlich wird. 

 

Ein kurzer Abriss über das Gebäude der Feuerwache bzw. des Gerätehauses

 

FFW Gerätehaus 1936 - Quelle: Bürgerverein  / Inge Sträubel
FFW Gerätehaus 1936 - Quelle: Bürgerverein / Inge Sträubel

Wohn- und Gerätehaus der freiwilligen Feuerwehr Erfenschlag an der ehem. Ernst-Stiefel-Straße 1, heute Dr. Karl-Wolff-Straße.

Dieses Gebäude ist heute so nicht mehr präsent, beim Bombenangriff auf den Ort im Februar 1945 brannte es zwar, blieb aber erhalten.

Ein weiterführender Link zur Chronik Seite der FFW Erfenschlag

 

Freiwillige Feuerwehr Erfenschlag

 

Am 5. Oktober 1876 gründeten 15 tapfere, junge Männer aus Erfenschlag die Freiwillige Feuerwehr. Sie befanden sich damit in Übereinstimmung mit ihren Freunden und  Kameraden aus anderen Orten der Umgebung. Denn in diesem Jahr waren auch in Mittelfrohna, Oberfrohna und Pleißa Feuerwehren entstanden. Die Gemeinde Erfenschlag zählte damals etwa 900 Einwohner.

 

In dem Statut der FFW Erfenschlag vom 26. Oktober 1876 hießt es: "Der Zweck dieses Corps ist, den in hiesigem Orte sowie außerhalb entstehenden Feuersbrünsten möglichst schnell Einhalt zu thun und den Bedrohten nach Kräften Hilfe zu leisten".

 

Die Feuerwehr war immer in den entscheidenden Momenten zur Stelle. Als 1892 das Wohnhaus und die Tischlerei Lohr, 1918 die Stiefelmühle, 1930 das Bauerngehöft Döhler und 1975 das Haus "An der Walzenmühle" 17 in Flammen standen, erfüllten die Männer der FFW von Erfenschlag ihre selbst auferlegte Pflicht. Mit großer Aufopferung halfen sie vom 13. bis 15. Februar 1945 bei der Bekämpfung der fürchterlichen Zerstörung der Stadt Dresden, obwohl in der Nacht vom 14. zum 15. Februar auch Erfenschlag ein Opfer der anglo-amerikanischen Luftangriffe wurde.

 

Die Freiwillige Feuerwehr war nicht nur bei ausgebrochenem Feuer, sondern auch bei vielen anderen Gefahren und auch Festen der Bevölkerung zur Stelle. Sie kämpfte in den 125 Jahren mehrfach gegen das Hochwasser der Zwönitz oder gegen die Waldbrände. Als 1895 König Albert die neu errichtete Talsperre in Einsiedel besuchte, stand die Feuerwehr gemeinsam mit den Schulkindern und der Bevölkerung Spalier.

 

In Uhligs Restaurant, an der oberen Zwönitzbrücke, hatte sie ihr Stammlokal. Bei Uhlig’s wurden auch die Feste gefeiert. 

Wohn- und Gerätehaus der FFW 2002 - Quelle: Verlag Heimatland Sachsen
Wohn- und Gerätehaus der FFW 2002 - Quelle: Verlag Heimatland Sachsen

Die Gemeindeverwaltung wusste natürlich, dass sie mit den Feuerwehrleuten über zuverlässige Partner in allen Fragen des Schutzes der Menschen und zur Sicherheit des Ortes verfügte. Deshalb bemühte sie sich auch, der Feuerwehr bei sparsamen Haushalt doch die dringend notwendigen Geräte und Einrichtungen zu übergeben. 1905 erhielt die Feuerwehr den Steigerturm, der für Übungszwecke und für das Trocknen der Schläuche erforderlich war. Das Gerätehaus an der Dorfstraße entsprach schon vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges nicht mehr den Erfordernissen. Es dauerte aber immerhin noch zwei Jahrzehnte, bis die FFW 1936 das neue Gerätehaus mit vier Wohnungen für Feuerwehrangehörige fertiggestellt hatte. Dieses Haus stand bis 1994. Dann wurde es notwendig, eine neue Feuerwache zu bauen. Zum "Tag der offenen Tür", am 13. Juni 1999, stellte die Freiwillige Feuerwehr Erfenschlag ihr neues Gerätehaus der Öffentlichkeit vor.

 

Gert Richter  

Gewerbe in Erfenschlag

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25-Sep-18